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Fr, 07.08.2020
CONVERTIBLE
Doors: 20.30h; Show: 21h

Convertible is back, genau zum richtigen Zeitpunkt. An dem Tag, an dem in Österreich die ersten Gaststätten wieder öffnen, erscheint die neue Single. Sie beschreibt beides, was uns in Coronazeiten umtreibt.
Einerseits verkörpert „Not A Cloud“ textlich wie musikalisch das Lebensgefühl, an das wir uns von früher erinnern und nach dem wir uns stärker denn je sehnen: Freiheit, Liebe, Berührung, Sex.
„Woke Up, Morning Sun, We Got Down, Had Some Fun“. Heiß und verdammt funky, wie diese Band, die vorgibt eine norwegische zu sein, das umsetzt. Ebenso heiß und doppelt funky ist der Shibuya-Remix, den Jo Ashito in den Tokioter Queen Of Japan-Studios produziert hat. Endlich wieder tanzen!
Und andererseits beschreibt „Broken Dials“ diesen Zusammenbruch unseres gesamten Systems, das Zerbrechen aller Armaturen.
„And Then The Carnival Came To Town, I Loved The Animals And Hated The Clown“
Mit besten Grüßen aus Kongsberg.

Ticketreservierung (AK-Preis) auch per mail an: chelsea@sil.at

http://convertiblemusic.at
https://convertible.lnk.to/NotaCloud
https://www.youtube.com/playlist?list=PLwUr4NId-f0RPVCloyxAA5U3pvuYBK4xY
http://www.noiseappeal.com
Di, 11.08.2020
BERNHARD EDER
Doors: 20h; Show: 20.30h

Als melancholischer Singer/Songwriter ist uns Bernhard Eder gut bekannt. Nun hat er mit seinem siebenten Album „Reset“ sich und seine Musik rundum erneuert. Ein mutiges Experiment, das komplett aufgeht.
„Reset“ ist ein unglaublich intensives Werk, ein zur musikalischen Essenz verdichtetes Experiment. Eine Neuerfindung, die immer wieder die Wurzeln der musikalischen Sozialisation aufblitzen lässt. In seiner Konsequenz, die Gitarre nur extrem sparsam einzusetzen und vermehrt auf die Stimme und die Liebe zu elektronischen Sounds zu setzen, machen dieses siebente Album zu einem Werk, das die Zeit überdauern wird. (Fm4)

Nach 5 Jahren wieder zurück auf der Bühne vom Chelsea, dort wo alles mal begann. Mit special guest Petra Staduan (Bass, Casiotone601, Vocals)

Do, 20.08.2020
DIDI KERN & PHILIPP QUEHENBERGER / FS MASSAKER

Doors: 20.30h; Start: 21h

Hypnotic drums and synths! On their brand-new album „Ha Ha Ha“ Didi Kern (drums) and Philipp Quehenberger (keyboards) send expressive soundscapes drawing from Pop, Ambient and Psychedelic out into the universe.
Didi Kern and Philipp Quehenberger are without a doubt two of the most restless and well known musicians in Vienna’s underground scene. Their gigs in which they unleash a thunderstorm of sound, usually with no interruption, put the audiences into a trancelike state, their shows are a kind of luxurious sensory overload. Viennas best music-nerd music!

www.facebook.com/QuehenbergerKern/

Das Trio FS MASSAKER hat sich dem wilden Ausloten musikalischer Grenzen in Form des stilistisch von allen Zwängen befreiten ungebundenen Spiels verschrieben. Rastloses Saxophonspiel kämpft sich unerschütterlich durch die Rhythmus-Wand eines treibenden Schlagzeugs und fast schon bassähnlichen zerhackten Gitarren-Riffs, die immer wieder aus dem Groove in chaotische Noise-Wände auseinander zu driften drohen. Das Trio nutzt diese Ausbrüche, um vorhande Strukturen aufzubrechen, sie zu intensivieren, im gemeinsamen Improvisations-Kontext neu zu ordnen, um daraus schließlich wieder neue, wahrnehmbare Figuren zu schaffen. So entsteht eine intensive musikalische Dynamik, die weder davor scheut,  abstrakt und zerbrochen zu sein noch konkret und eingängig.

https://fsmassaker.bandcamp.com/

 

Sa, 22.08.2020
SIBYLLE KEFER & CHRISTOPH NEUBACHER-KEFER
Doors: 20h; Start: 20.30h

Im Herbst 2019 veröffentlichte die in Bad Ischl geborene Wahl-Wienerin SIBYLLE KEFER ihr bereits fünftes Album, „Sibylle Kefer“. Darauf finden sich neben Bandstücken und elektronischen Tracks Lieder, die den reduzierten Gestus ihres 2017 erschienenen Albums „Hob i di“ weiter kultivieren, dabei neue Nuancen ihrer Liedkunst finden. Gitarre, Stimme, unprätentiöse Texte, meist in einem Dialekt gesungen, der Kefers Lebenswelt zwischen Wien und Oberösterreich sprachlich reflektiert, inhaltlich von einer Verständlichkeit und ungekünstelten Direktheit – „menschln“, „da taxla“, „mei bua“, „luxusproblem“ – die so kaum zu hören sind. Bei ERNST MOLDEN & DAS FRAUENORCHESTER Teil einer der spannendsten Bands des Landes, schöpft sie heute aus ihrem beständig wachsenden Songkatalog, dazu gibt es erstmals das Ehepaar Neubacher-Kefer auf einer Bühne zu hören. Christoph macht seit gefühlten Ewigkeiten Musik, bietet uns seinerseits mit Stimme, Gitarre und Loops Solo-Songs. Dazu wir werden heute (die beinahe) Weltwienpremiere von einigen Duo-Stücken hören! Wer weiß, was sonst noch alles Gutes und Spannendes passiert!

Di, 25.08.2020
LOU PA
Doors: 20h, Show: 20.30h

Von verspielter Leichtigkeit bis hin zu positiver Melancholie. LOU PA, gegründet von den Musikerinnen Bettina Eckert, Elisabeth Laa und Katrin Detter, überzeugt vor allem durch die mehrstimmigen Gesangsparts, die von den drei Frontfrauen mit viel Gefühl und Präzision dargeboten werden und zum Tagträumen einladen. Untermalt werden ihre Stimmen von akustischen Instrumenten wie Ukulele, Glockenspiel oder Gitarre. Auch zum Akkordeon wird bei einigen Songs gegriffen.
2019 wurde das Trio um die drei Musiker Thomas Böck, Raphael Rameis und David Dolezel erweitert. Die heute 6-köpfige Band hat es geschafft ihre Songs in clevere, teils druckvolle Arrangements zu packen und dabei nichts von ihrem früheren Charme einzubüßen. An „Lola Marsh“ erinnernde Refrains laden zum Mitsingen ein und werden von kräftigen Synths verstärkt. Eine gelungene Mischung, die sich hören lassen kann.

Instagram: @loupamusic
Youtube: https://bit.ly/31AFKfG
Do, 27.08.2020
HELLA COMET / BREATHE IN BREATHE OUT
Doors: 20h, Start: 20.30h

HELLA COMET
Viel Text findet man nicht auf ihrer Seite. Da steht einfach: Hella Comet is a Band.
Im Chelsea Archiv gibts diesen Fund: Mit Hymnen aus schweren Riffs und leichten Melodien bespielen die vier... Ihr dichter Wall of Sound ist auf Coolness und Pathos gebaut, verströmt Aufgeregtheit und Abgeklärtheit, Zartheit und Härte.
Egal, Hella Comet is a band und was für eine. Man darf gespannt sein, was sie diesmal nach längerer Chelsea-Pause auf unsere Bühne bringen werden.

http://hellacomet.mur.at/

BREATHE IN BREATHE OUT
A series of manifestos for a different world. Dali apparently claimed that the flag of the revolution was amethyst. Fly the Flag!
Maltreated world beats, mistreated guitar, melodic bass and meandering utopic texts. Sea shanties for people who like electricity.

Drums: Motz Flotzinger
Guitar&Vox: Tim Boykett
Bass: Mario Stadler

EP on Bandcamp
https://breathe-in-breathe-out.bandcamp.com/releases
www.facebook.com/breathe.in.breathe.out.keep.going/
Fr, 28.08.2020
LAUT FRAGEN / GRAN BANKROTT
Doors: 20h; Show: 20.30h

LAUT FRAGEN bewegen sich im Spannungsfeld von Post-Punk, experimenteller Elektronik und Pop. Das atmet den Spirit der frühen 80er Jahre, als Musik nach dem Befreiungsschlag von Punk alles durfte. Auf ihrem neuen Album "Facetten des Widerstandes" vertonen Laut Fragen historische Texte aus dem antifaschistischen Widerstand.
"Diese Musik reißt mit, bewegt, treibt an - und verstört im selben Moment. Denn die Texte, die hier von einem fein-arrangierten Post-Punk-Sound getragen werden, erzählen von Widerstand, Hoffnung im Konzentrationslager und Solidarität in düsteren Zeiten. Es gibt sie also noch, die politische Musik." (Profil)
"Das Ergebnis kann getrost als das wichtigste und aufrüttelndste Album des Jahres bezeichnet werden." (unter-ton.de)


GRAN BANKROTT
Macht bankrott was euch bankrott macht!
Gran Bankrott schreibt hypnotische und minimalistische Post-Punk/New-Wave-Hymnen für eine Generation Prekärer. Synthiegeladen führt er uns durch verzerrte, verschlungene Elektronik, nervöse, düstere Gitarrensplitter, verstörte und verrauschte Synthesizer-Riffs, summende Basslinien, gebrochene und doch tanzbare synthetische Rhythmen, über affektierte Gesangsstimmen in die trostlose, sozial zerfallene und neoliberal korrumpierte dunkle Unterwelt Wiens. Auf das Album Gran Bankrott - Gran Bankrott (2019) folgt nun der Track Kapital Egal, im Videoclip düster inszeniert von David Visnjic.


Sa, 29.08.2020
GRANT
Doors: 20.30h; Start: 21h

GRANT: Wiener Slang Poesie und der kategorische Zweifel.
Die Bio der fünf liest sich wie eine vertrunkene Nacht durch die Wiener Indieszene: Bei einer Open Mic Night entdeckt, nehmen Grant ur jung das erste Album auf. Ein Labelvertrag folgt. Gleich darauf ein zweites Album. Ihre Wegbegleiter kennt man, der Vergleich mit größeren Österreichexporten der mittleren 2010er Jahre ist nicht ganz zutreffend, aber schnell da.
Dann wird es stiller um Grant. Nur der Erfolg der Single „Tschick“ lässt laut werden, was da kommen wird: Mit ihrem dritten Album legen Grant den „die jungen Indie-Boys“ Status ab. Den Gitarrenriffs treu geblieben, treibt Grant in „Größenwahn“ (VÖ 2021 bei Problembär Records) die Sehnsucht nach der Imperfektion.