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Mo, 02.12.2019
HOLLY GOLIGHTLY AND BAND
Doors: 20.30h; Show: 21.30h

„Thee very charming sixties garage pop & folk influenced singer and founding member of garage-punk legends The Headcoatees, is back with her new first full band album since 2015: “Do The Get Along” will be out on 16. November 2018
Holly Golightly is back? Wrong! The Queen of english Twang was never gone! Born in London as Holly Golightly Smith, she lives now more than 10 years in Georgia / USA, is touring from time to time with her Blues/Americana Duo Holly Golightly & The Brokeoffs. After too man years of silence Holly surprised all her fans in 2015 with the album release „Slowtown Now!“ on Damaged Goods Records, recorded at Ed Deegan's Gizzard Studio with a full Band. In November 2018 her new album “Do The Get Along“ will be out. 12 songs performed by the perfect Holly Golightly band line-up of Bruce Brand (drums), Matt Radford (double bass), Ed Deegan (guitar) and Bradley Burgess (guitar). Alongside nine original tracks there are three choice covers – 'Satan is His Name' by Steve King & The Echelons, 'Love (Can't You Hear Me)' by the Knight Bros., and 'I Don't Know', originally recorded by Ruth Brown. Also on stage the sound is characterized by Twang Guitars, references to the period prior Sixties Rock'n'Roll, English-Pop and the incomparable charm of a sympathetic Sixties Garage Pop Diva. Especially when it comes to quiet, slow songs the audience seems to melt a little more with each note.

www.hollygolightly.com/

Dj SOFT BOY / TRACKED UP!
Mi, 04.12.2019
KISHI BASHI (USA) / EMILY HOPE PRICE
Doors: 20h; Start: 20.30h

Die Wirkung von Kishi Bashis Musik wurde bereits mit einem chemisch herbeigeführten Rausch verglichen. Herr Ishibahi, der sich hinter dem Namen verbirgt, verblüffte die Musikwelt mit dem Debütalbum „151a“, das zwischen Geigenspiel und Singer-Songwriter eine erstaunliche Klanglandschaft offenbarte. Avant-Folk-Pop mit 70er-Jahre-Progressive à la Yes und immer wieder Improvisationen, die an Philip Glass erinnern. Der Mulitinstrumentalist Kishi Bashi präsentiert nun sein aktuelles Album „Omoiyari“ in loopbasierten Shows, die den kaleidoskopischen Charakter seiner Kompositionen zusätzlich verstärken.

www.kishibashi.com
Do, 05.12.2019
MÄUSE / STEFANIE SARGNAGEL / CHRISTIAN FENNESZ (DJ)
Doors: 20.30h; Start: 21h

Am 5. Dezember 1989, also vor genau 30 Jahren wurde die Band Mäuse gegründet, indem Tex Rubinowitz Gerhard Potuznik die vor 30 Jahren erschienene Single „Hairstyle of the Devil“ schenkte, in Wien, im U4, bei einem Konzert von Nikki Sudden, für den Gerhard als Der Schnakenkönig die Vorgruppe machte, Tex überreichte ihm die Platte mit den Worten: „Können wir sowas gemeinsam machen, kann auch etwas anderes sein, nur sollten wir etwas machen, wollen wir, willst du? Ich muss gleich dazu sagen, dass ich GAR NICHTS kann, du übernimmst alles“, er nickte, einen Namen hatten sie noch nicht, und ein Name ist doch immer das wichtigste, Musik und Texte können folgen, wenn der Name stimmt, ist der Rest sekundär. Nur 5 Jahre später hatten sie zwar immer noch keinen Namen, aber dafür eine Platte, sie erschien bei GIG Records, das Label, das auch Falcos „Der Kommissar“ herausbrachte, die Platte hieß MÄUSE, das war der Titel, nicht der Name der Band, LEIDER hat man sie, wie danach auch, immer wieder FALSCH verstanden, missinterpretiert, man gab ihnen wider alle Intentionen den Namen MÄUSE, verglich sie in Rezensionen mit Die Radierer und machte sie für das Genre Electroclash (was auch immer das sein könnte) verantwortlich. Die Platte des namenlosen Duos verkaufte sich 171 Mal, die Platte von Falco 1,71 Millionen Mal, der untere und der obere Parameter des Labels, das es inzwischen nicht mehr gibt, so wie es Falco nicht mehr gibt. Immerhin war Falco beim ersten Konzert der namenlosen Band. Mäuse als Bandnamen wurde aus Resignation dann einfach übernommen, man beugte sich der normativen Kraft des Faktischen.
Die Freejazz-Wizzards Philipp Quehenberger und Didi Kern ergänzen Mäuse, wenn immer sie auftreten, um Tex Rubinowitz und Gerhard Potuznik wach zu halten, sonst wären sie auf der Bühne längst eingeschlafen.

Single:
https://soundcloud.com/rock-is-hell/mause-knietief-in-kobras

Band:

Fotocredit: Elisabeth Lukas
Sa, 07.12.2019
FREUD - THEIR X-MAS SHOW
Doors: 20h; Show: 21h

Eine liebgewonnene Tradition – das 8. Mal – FREUD laden gegen Jahresende zu einem ganz speziellen Konzert. Dabei gönnt das Neo-Quintett Axel, Julia, Jürgen, Oliver und Vinzenz Freud (Keyboarderin Jasmin Freud musste aus Zeitgründen in aller FREUDliebe die Tasten sein lassen ) sich und seinen Freund_innen vor und auf der Bühne ein etwas anderes, feierliches Set, gespickt mit Songs und „Hits“, die in genau diesen Versionen genau einmal gespielt, nein, zelebriert werden – heute!
Join and share the fun!

Gäste: Peter Hein (Fehlfarben, Family 5), Julian Joy (Yokohomo), Rainer Krispel, Rudi Nemeczek (Minisex), Stootsie

Moderation: Stuart Freeman

Mo, 09.12.2019
ALICIA EDELWEISS / JELENA POPRŽAN
Doors: 20.30h; Show: 21h

Mit großer Stimme singt Alicia Edelweiss von großen und kleinen Themen, von Heimatlosigkeit und von Kakerlaken, vom Frau-sein in unserer Gesellschaft oder von unfreundlichen Menschen. Alicia begann mit 19 Jahren, die Welt als Straßenmusikerin mit ihrem Akkordeon zu bereisen und entwickelte dort ihren einzigartigen “Circus Freak Folk“. Als halbe Waliserin ist auch klar, woher die Qualität ihrer englischsprachigen Lieder kommt. Sie wechselt bei ihren Liedern zwischen Akkordeon, Ukulele und Gitarre. Begleitet von Cello (Lukas Lauermann) und Geige (Matthias Frey) zieht uns die junge Singer-Songwriterin mit ihrem neuen Album „When I’m Enlightened, Everything will be better." in ihre Welt.
Alicia Edelweiss (Stimme, Akkordeon, Ukulele, Gitarre)
Matthias Frey (Stimme, Geige)
Lukas Lauermann (Cello)


JELENA POPRŽAN
bekannt auch durch Madame Baheux oder Catch-Pop-String-Strong.
Im Chelsea wird die “...empathisch aufgeladene, unglaublich präzise Vokal- und Bratschenakrobatin...” (Jörg Duit - Radio Ö1) Einblicke in ihr Solo-Album LA FOLIA geben, das am 18.Februar im Porgy& Bess präsentiert wird.
Di, 10.12.2019
VERSCHOBEN: FUCKHEAD
Dear good people,

Wir müssen das Konzert leider in den Februar verschieben. Wir suchen gerade das Datum. Bereits gekaufte Tickets behalten auch für den neuen Termin ihre Gültigkeit oder können bei der jeweiligen VVK-Stelle refundiert werden.



Die drei Fuckheads - Agenten der Göttin der Ausgelassenheit, Hohepriester des Ordens vom vernebelten Sonnenaufgang, Schamanen der Psychophysiologie und Adepten der Rhythmuswissenschaften.
Huldigen wir gemeinsam dem Prinzip der Entgrenzung! Wir verdichten im engen Raum des Chelsea die Klang-Partikel und Licht-Wellen bis sie in einer lauwarmen Fusion zu spritziger Energie verschmelzen.
Bringt eure Tanzschuhe oder Nikolosocken und extra dunkle 3D Sonnenbrillen!

www.facebook.com/fuxxhead/
Mi, 11.12.2019
KOMMANDO ELEFANT / PICOBELLO
Doors: 20.30h; Start: 21h

KOMMANDO ELEFANT sind zurück! Bevor 2020 ihr sechstes Album erscheint, geht die Wiener Indieband ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Live spielen!
Neben alten Hits wie „Alaska,“ „Falsche Helden“, „In all den abgefuckten Clubs“ oder „Dein letztes Comeback“ wird es auch den einen oder anderen neuen Song auf die Ohren geben. Alles nach dem Elefanten-Motto:
Party und Melancholie. Mit Herz und Anarchie.


PICOBELLO erzählen mit ihrer Musik Geschichten aus ihrem Umfeld und sagen dabei, dank pointierter Ironie mehr über unsere Gesellschaft aus, als man manchmal wahrhaben möchte. Nach ihrem Sommerhit »Heiß« und dem schrulligen Gitarrenwestern »Eng mich ein«, erscheint am 15. November die dritte Single »Mädchen aus der U-Bahn«, die dem Publikum der Picobello Live-Shows schon jetzt nicht mehr aus dem Kopf geht.

Do, 12.12.2019
ATTWENGER

Doors: 20.30h; Start: 21.30h

Attwenger haben im 2015 mit dem Miniaturen und Jingles-Album „Spot“ ihr kaum glaubliches 25. Jubiläum als gegebenenfalls elektronisch assistiertes Zeugl/Quetschn/Stimmen-Duo gefeiert. Wer halbwegs rechnen kann, schließt daraus messerscharf, dass die verbreitete, einfache Erzählform, wonach vom Auftauchen der New Wave in den Achtzigern bis vor relativ kurzer Zeit der Dialekt im österreichischen Pop verpönt gewesen sei, eigentlich ein rechter Blödsinn ist. Markus Binder und Hans-Peter Falkner alias Attwenger waren nämlich schon 1990 revolutionär im Mundart-Format, dementsprechend einflussreich (wenngleich unmöglich zu imitieren) und sind das über 750 Konzerte in 20 verschiedenen Ländern hinweg geblieben (sie haben mitgezählt). In Binders eigenen Worten: „Nach der Gründung unter dem Motto: Wir sind diejenigen auf die wir gewartet haben, waren wir von Anfang an darauf aus, mit dem Pfeil ins Schwarze zu treffen und nicht mit Granaten ins Blaue zu ballern. Auch auf ‘Spot’ wird der minimalistische Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen weiterentwickelt, diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds. Und mit Singsang im oberösterreichischem Dialekt. Wenn sie die Sprache nicht verstehen, soll sie das nicht daran hindern, Attwenger zu verstehen. In diesem Sinn: Ride on!“

http://attwenger.at/

Sa, 14.12.2019
YOKOHOMO / ALPHA ROMEO UND DIE SOMMERREIFEN
Doors: 20h; Start: 20.30h

YOKOHOMO
"Baby du bist Zucker, Zucker im Kaffee" Die Wiener Melange YOKOHOMO singt Oden über die weirdness des Alltags und Hymnen über das Nachtleben.
Punkrock meets Kneipe - Pop trifft auf Beisl. Immer bisschen lauter ist die Devise. Seit Sommer 2018 steht das Sextett für Feelgood sound mitn Saunahitze bei Ihren Live-Konzerten.
Für 2019 haben YOKOHOMO ihr Debut Album geplant.


ALPHA ROMEO UND DIE SOMMERREIFEN
Folk/Pop/Tagada Rock.
Eingängige Melodien und 4 stimmiger Sirenengesang im upperviennese Slang beschreiben Geschichten aus dem Leben des Alpha Romeo. Geboren im Lignano der 92er Jahre, gestorben in Atlantis tief unterm Meer. Begleitet wird er dabei von seinen vier Sommerreifen, die das Ganze schließlich auf die Spitze treiben, hinauf und hinab, wo sich alles irgendwo, irgendwann wieder auflöst, um dann von Neuem zu beginnen.

So, 15.12.2019
DUN FIELD THREE
Doors: 20.30h; Start: 21h

DUN FIELD THREE sind ein unwiderstehlich wirkungsvolles Trio, das in kleiner Besetzung - Schlagzeug (Goto), Baritongitarre und Bass (Nachtlieb), Keyboards, Gitarre und Gesang (Daucocco) - dank raffinierter Arrangements unheimlichen Druck zu erzeugen versteht. Unheimlich, so wie die gelegentlich ins burleske abdriftende Orgel,die mit ihren eindringlichen Melodien und akzentuierten Highlights glänzt und so den Gesang unterstützt, der es in seiner Besessenheit mit jedem Voodoo-Priester aufnehmen kann.  

„Die richtige Begleit-Combo für den Sensenmann.“  (Fränkische Zeitung)
"Die gegenwärtig beste Liveband des Landes" (Der Standard)
"Ein Sound der nachwirkt" (Hörspiegel)
„Der schräge Zirkus, den das Wiener Trio zelebriert, ist von Schubladen so weit entfernt, wie der Teufel vom Weihwasser.“ (Westzeit)
"Eine spannende, aussergewöhnliche Band" (OxFanzine)

www.facebook.com/DunFieldThree/
Mo, 16.12.2019
SHAM 69 (UK)
Doors: 20.30h; Start: 21.30h

Auch 2019 sind SHAM 69 wieder am Start. Nachdem sie 2015 ihr neues Album „IT’LL END IN TEARS“ veröffentlicht haben, und ihr Film „THIS BAND IS SO GORGEOUS“, der ihre erfolgreiche Tour in China dokumentiert, rund um den Globus auf verschiedensten Filmfestivals prämiert und auch 2016 und 2017 die Welt getourt wurde, geht es Ende Ende 2018 wieder los.
Bereits 1975 gründete sich die Band in England. Sham 69 schrieb grandiose Hits wie „Hey little rich boy“, „Hersham Boys“ oder eben „If the kids are united“. Gassenhauer, die jedem Punk und Skin von damals bis heute.
Es gab viele Line up Wechsel innerhalb der Band, der bedeutendste davon ist sicherlich, dass Jimmy Pursey 2007 durch Tim V ersetzt wurde, der die Band wiederbelebte und mehrere Welttourneen bestritten hat. Ian Whitewood ist mit über 30 Jahren bei Sham 69 dabei und the worlds leading Drummer. Leadgitarrist ist kein geringerer als Al Campbell, der 13 Jahre bei den UK Subs gespielt hat und auch einige Zeit mit Marky Ramone und Jayne County getourt ist. Am Bass ist John Woodward, der früher bei der Mod Band Long Tall Shorty und auch bei der Oi Band The Gonads mitgespielt hat.
Das ist also Sham 69 heute und trotz der ganzen Gerüchte ob ihrer Existenz ist es immer wieder überwältigend, wie kraftvoll ihre Performance ist.
Sie sind wieder unterwegs, mit Leidenschaft und dem RocknRoll im Blut. Vorsicht, hier werden Ärsche getreten!

www.facebook.com/SHAM-69-Tim-V-478008948950506/
Di, 17.12.2019
CHRISTOPH & LOLLO
Doors: 20.30h; Show: 21.30h

CHRISTOPH & LOLLO sind 24 und spielen heute ihren sage und schreibe 30. Gig im Chelsea! Abgesehen davon, dass sie ex aequo mit Gonzales (feat. Peaches) für den längsten Chelsea-Gig aller Zeiten verantwortlich sind (knapp über 4 Stunden) – der Auftrittsrekord gehört ihnen allein!

Wie ist eigentlich die aktuelle Lage auf unserem Lieblingsplaneten Erde? Christoph & Lollo haben sich das genau angeschaut und wenig Grund für gute Laune gefunden: bösartige Internetdeppen, giftige Zimmerpflanzen, von der Politik durchgefütterte Boulevardmedien, Umweltkatastrophen, überall dumme alte Männer an der Macht, durchgeknallte Verschwörungstheorien, fortschreitende Verblödung, Fenchelrohkost – es ist wirklich furchtbar. Aber deswegen den Humor verlieren? Sicher nicht. Christoph & Lollo machen daraus lieber ein neues Album und gehen auf Tour. Rotzfreche Abende, absurde Gespräche, hoher Improvisationsgrad und sehr böse, sehr lustige Lieder mit Inhalt. Mit Gitarre, Klavier und der nötigen Portion Respektlosigkeit. Ohne Genierer. Mitten ins Hirn.

www.facebook.com/christophundlollo

Djs RAYNA & DENT / CLUB TRIVIAL
Mi, 18.12.2019
TEXTA / SALON SUPA
Doors: 20.30h; Start: 21h

Das Jahr 2018 hat das 25-jährige Bestehen von TEXTA markiert. Gefeiert wurde nicht! Es war gleichzeitig ein Ende: HUCKEY FOREVER!
Nun ist es Zeit für.... Einen Neuanfang? Ein Comeback? Eine Standortbestimmung? Oder einfach einen Abend an dem Flip, Laima und DJ Dan erstmals zu dritt als TEXTA auf der Bühne stehen, um das zu tun, was sie schon über 800 Mal davor u. a. in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Schweden, Senegal, Schweiz, Kenia, Slowakei, der tschechischen Republik und in einem ihrer Lieblingsclubs, dem Chelsea, gemacht haben, nämlich den "TEXTA Rock'n'Roll". Es wird ein Abend quer durch das eigene Schaffen mit einem kleinen Schwerpunkt zum 20-jährigen Jubiläum des Albums ‚gegenüber‘, das 1999 erschien und auf dem sich auch der Song 'Sprachbarrieren' findet, der sich als wegbereitend für Dialektrap in Österreich herausgestellt hat. So oder So - es wird ein spannender Abend!


Im Salon treffen sich unterschiedliche Menschen. Zum Beispiel: Andi (Da Staummtisch), Dj Dan (Texta), Brx und Sam (Hinterland) die zusammen der „Salon Supa wurden“. Musikalisch seit vielen Jahren verbunden, wurde 2018 das Album „Chefpartie“mit allen Artists des Linzer Plattenlabels Tonträger Records gemeinsam als TTR Allstars veröffentlicht. Das alle vom Salon auch Teil dieser „Chefpartie“ sind, sorgt für zusätzliche Homogenität bei den Songs. Supa!

Dj PLATTENJOE (Solaris Linz / State of Yo)
Do, 19.12.2019
EsRAP & GASMAC GILMORE
Doors: 20.30h; Start: 21h

EsRAP und GASMAC GILMORE: Das war Liebe auf den ersten Blick. Was als
unverbindlicher Schnupperkurs zwischen Tschuschen Rap und Balkan-Polka-Metal  begann, entpuppte sich als absolutes Highlight bei der Releaseparty von EsRAPs Album "TSCHUSCHISTAN" in Wien OTK (Ottakring). Nachdem schon der Song "Da Boss" darauf seinen Platz fand, präsentieren sie jetzt ihre gemeinsame EP "Freunde dabei". Die zentrale Titelnummer "Freunde dabei" ist eine klassische politischen Partynummer und kann als Statement kurz vor den Nationalratswahlengelesen werden. Die Textzeilen “Du hast Privileg - Ich hab Freunde dabei. Du hast Polizei - Ich hab Brüder dabei, ich habe Schwestern
dabei. Du hast ibiza - ich hab das Video dabei. Du hast nichts  - Ich hab alles dabei." werden mit Sicherheit auf den Straßen Wien zu hören sein.  Denn nichts ist der aktuell herrschenden Politik wichtiger als Privilegien abzusichern gegen eine wachsende Gruppe der Bevölkerung, die von jeglichen politischen Prozessen ausgeschlossen werden.

www.instagram.com/esrapofficial/

GASMAC GILMORE lassen mit rasender Polka, harten Metal-Riffs und pulsierenden Balkanbläser a la Kusturica Grenzen zwischen Alt und Modern, Ost und  West, Härte und Ironie verschwinden. Für erste Aufregung sorgte dieses Quartett, als es im Jahr 2006 einen U-Bahn-Waggon der Wiener Linie U4  kaperte und ihn von Hütteldorf bis zur Endstation Heiligenstadt zur Konzertbühne umfunktionierte. 2013 konnten Gasmac Gilmore mit ihrem Album „Dead Donkey“ auf der Eurosonic Noorderslag zum ersten mal international auf sich aufmerksam machen. Anschließend tourten Gasmac Gilmore intensiv mit bis zu 30 Festivalshows pro Jahr durch Europa und teilten sich die Bühnen mit Rockgrößen wie Papa Roach, Skunk Anansie, Seed, Skin Dread, Iron Maiden. Nach dieser intensiven Zeit auf Tour  war es 2018 dann Zeit für einen musikalischen Wechsel. Der Sänger Matthias Wick verließ die Band und es entstand ein neues musikalisches Experiment mit den zwei Wiener AusnahmeKünstlern EsRAP.

Fr, 20.12.2019
MAMBO KURT (D)
Doors: 20h; Mambo: 21h

Mambo interpretiert Hits aus Rock, Pop und Metal auf seine ihm unnachahmliche Art und Weise auf...? natürlich der Heimorgel. Ob Motörheads "Ace Of Spades", Lady Gagas "Pokerface" oder System Of A Downs "Chop Suey", hier ist nichts sicher; heilig aber schon, denn man merkt den Stücken allesamt an, dass stets mit dem nötigen Respekt an sie heran gegangen wurde. Vanilla Ice' "Ice Ice Baby" klingt in der Orgelversion sogar wesentlich cooler als im Original. Was erwartet den geneigten Zuschauer live? Ein Alleinunterhalter mit einer Heimorgel spielt Coverversionen von Songs, die man nie an einer Heimorgel erwartet hätte. Heavy Metal-, Alternative- und Popklassiker erhalten einen ganz eigenen Stil und es groovt gewaltig. Die Heimorgel fährt mit ihren herrlichen Plastiksounds sofort in das Tanzbein und macht Mambo-Kurt-Fans von den ersten Takten an glücklich. Dazu kommen manchmal sinnentleerte, manchmal aber auch hochgeistige Zwischeneinlagen des Meisters, es fiept, es rockt. Weltspitzenklasse. Mambo ist der einzige, bei dem nach „Slayer“ „Dr. Alban“ kommen darf, und nach „Abba“ „Rage Against the Machine“, ohne dass irgendjemand an der Richtigkeit zweifeln würde. Ein Mambo-Kurt-Konzert ist erst dann gelungen, wenn es ein Stagediving und eine Polonaise gab, und bis jetzt hat das immer geklappt. Der Terminator unter den Alleinunterhaltern is back, Mambo trennt die Massen schneller als Moses das Meer. Liebt ihn oder hasst ihn. Er ist der „King of Heimorgel“.
So sah das zuletzt bei uns aus:
www.chelsea.co.at/picture_gallery.php?id=100

https://mambokurt.de/